Mời cả nhà ăn cơm!
Komm, setz dich mit uns an den Tisch!
Der Geschmack ist dann einfach anders. Jede Familie macht es eben auf ihre Weise – die einen tun bestimmte Sachen rein, und die Kinder wachsen damit auf. Für sie ist das dann ganz normal. Und bei anderen ist es eben anders gekocht, und auch das ist dann normal. Es heißt ja nicht, dass es nicht schmeckt – jeder hat eben so seine kleinen Geheimnisse. Zum Beispiel Gulasch – das muss bei mir unbedingt angebraten werden. Mit Röstaromen und mit Weißwein. Wenn du das nicht mit Weißwein anröstest, schmeckt es zwar, aber da fehlt einfach was. Da fehlt ein bestimmtes Aroma. Manche lassen das ganz weg. Oder sie machen’s anders – geben zum Beispiel viel von diesen Fünf Gewürzen rein, dass es dann sehr intensiv riecht. In manchen Familien ist das eben so: viele Gewürze, richtig kräftig. Aber bei uns kommt das nicht rein.
Wir stehen als Gastronominnen oft im Vergleich zu weißen Unternehmern. Die beziehen ja sehr viel aus der Region. Das ist ein Privileg, zu sagen, hey, ich beziehe alles aus der Region und kann damit meine Wurst machen, meinen Sauerkraut – das können wir halt nicht. Das ist schon ein großes Privileg und beschäftigt uns schon. Wir würden auch gerne Produkte bio und regional beziehen, aber es geht einfach aufgrund unserer Historie nicht.
Fusion hat für mich persönlich auch immer so ein bisschen dieses West meets East, in einem Fine Dining Setting und halt immer dieses Mixen. Aber wir würden uns schon eher davon abgrenzen wollen und sagen: „Wir haben unsere eigene Kategorie.“