Mời cả nhà ăn cơm!

Come sit at the table with us!​

Die Art zu kochen kann man schon verändern, aber die Zutaten und wie sie reinkommen – das muss einfach so sein. Zum Beispiel: Wenn mein Mann Fleisch macht, dann muss er das Schweinefleisch unbedingt zehnmal waschen, um den Geruch mit Ingwer weg zu bekommen. Ich mache das manchmal nicht – und trotzdem schmeckt’s. Die Zubereitung macht am Ende sowieso jeder, wie er will.

Vietnamese food was at the centre of when I listened to all the stories that my elders spoke about in a way that was very unfiltered, not too academic, and very accessible. And it really looked at their personal experience of global histories in a way that was away from the white gaze, the colonial gaze, just very honest and without trying to create any trauma porn. So, Vietnamese food was a place where safety happened, where we nourished and cared for each other.

Als ich festgestellt habe, dass sich die Gastronomieszene verändert, hat es mich natürlich auch interessiert: Was wird hier eigentlich gekocht, was serviert – und was scheint bei den deutschen Kund*innen anzukommen? Denn in der Gastronomie geht es ja vor allem darum, das zu servieren, was sich am meisten verkauft, wenn man Geld verdienen will und keine Sterneküche hat, sondern einfach ein Geschäft betreibt, um seinen Lebensunterhalt zu sichern. Es geht darum, das zu machen, was die Kund*innen am meisten wollen. Ich habe dann noch einmal genauer hingeschaut: Was verändern wir hier eigentlich an vietnamesischen Gerichten? Wie modifizieren wir sie, damit sie dem deutschen Geschmack entsprechen und wir möglichst viele Portionen verkaufen?

Schämt euch nicht für
euer Essen!