Mời cả nhà ăn cơm!
Komm, setz dich mit uns an den Tisch!
Also meine Mama hat nicht gesagt, ich liebe dich, sondern, hast du schon gegessen.
Ich war in Leipzig und in einem vietnamesischen Restaurant essen. Dort hat mich dann der chú gefragt: ‚Bố mẹ cháu ở đâu, bố mẹ cháu làm gì?’ Und dann habe ich erzählt, dass mein Vater auch ein Restaurant in Thüringen hat. Der meinte dann so: ‚Oh Thüringen, thành phố nhỏ thế! Dann verkauft dein Vater bestimmt auch noch Ente süß-sauer, oder?’ Und das ist ja total wahr. Je kleiner der Ort, desto eher ist es noch so, dass die Akzeptanz und die Neugierde für vietnamesisches Essen kleiner war und desto größer war auch die Chance, dass ein Vietnamese dort noch gebratene Nudeln, gebratenen Reis und Ente süß-sauer verkauft. Das hat viel mit Akzeptanz und Fremdzuschreibung zu tun, das hat aber auch viel mit Wirtschaftlichkeit zu tun. Ich glaube, es ist nicht so, dass man sagt, dass es ideell für mich wäre, wenn wir vietnamesisch verkaufen würden, sondern wir verkaufen das, was wir verkaufen, weil wir halt Geld annehmen müssen, weil wir Miete bezahlen müssen. Das ist dann eine eher rationale Rechnung.
Wir haben mal Krabbensuppe gemacht und waren dafür vorher in Frankreich einkaufen. Das waren lebende Krabben, die wir gekocht haben und das haben mir andere Leute nie geglaubt. Ich erinnere mich sehr gut daran, wie meine Oma, die mit warmem Wasser abgewaschen hat, und die Krabben sich langsam wieder bewegt haben, weil sie vorher eingefroren waren. Dann kamen die in den Topf – sofort tot. Danach saß mein Opa mit ’nem Hammer da und hat die richtig zerhauen. Das war richtig krass.