Mời cả nhà ăn cơm!
Komm, setz dich mit uns an den Tisch!
Es gibt auch Vietnamesen, die Hand-Pulled-Noodle-Restaurants machen und die sind ja wiederum wieder chinesisch. Also man könnte meinen, dass die so full circle sind oder man könnte vielleicht auch einfach sagen, dass Vietnamesen das Restaurant aufmachen, was halt gerade gewollt ist, weil sie Business-Savvy sind.
Ich habe so viele verschiedene Geschmäcker von zu Hause. Was ich vielleicht mit zuhause verbinde, weil es vielleicht das Viet-Gericht ist, das mein Vater für mich chay kochen konnte, ist đậu hũ sốt cà chua, also frittierter Tofu in Tomatensoße. Das ist für mich total comforting und ein Gericht, was mein Vater oft für mich gemacht hat und auch eins, das ich sehr schnell gelernt habe selbst zu kochen. Das ist auch nicht sonderlich schwer. Immer wenn ich das Gefühl habe, ich brauche etwas Wärmendes und vielleicht auch etwas, was mir ein wohliges Gefühl gibt, dann mache ich đậu hũ sốt cà chua.
Damals liefen alle in die China-Restaurants – die waren total überlaufen. Vietnamesisch war noch kaum bekannt, niemand wusste, was Vietnam eigentlich ist. Alles war im Chinesisch-Trend. Auch Vietnamesen oder andere haben lange nur chinesisch gekocht, dann kamen die Japaner und die haben den Trend aufgenommen. Erst in den letzten zehn Jahren hat sich das langsam geändert.