Mời cả nhà ăn cơm!

Komm, setz dich mit uns an den Tisch!

Zuhause haben wir nie zusammen gekocht. Es war immer ein getrenntes Ding von meiner Tante, meiner Oma und meiner Mutter. An Weihnachten, Ostern – wann auch immer wir uns getroffen haben – waren die ein bisschen separiert und haben zusammen gekocht. In der Familie väterlicherseits sind wir fast nur Jungs – da war das sehr natürlich, dass es nicht von uns erfragt wurde. Und ich glaube, dass es bei meinen Cousinen anders war – die haben dann mit ihrer Tante das Essen daheim vorbereitet und mitgebracht, würde ich behaupten. Soweit ich weiß, können die mehr, also kulinarisch.

Cooking enabled my parents to talk about traumatic experiences in their lives. During communal cooking, they were a bit sidetracked by doing things with their hands and they didn’t have to make eye contact. So, perhaps it was a safer way for them to share some traumatic stories, which I think they wanted me to know.

Mein Vater hat ein nộm-Rezept, den viele Leute auch sehr gerne mit Erdnüssen und Koriander mögen. Er hat mir beigebracht, wie man das zubereitet. Er kocht auch einfach selbst sehr oft für mich und bringt das hierher, wenn ich zum Beispiel keine Lust habe zu kochen oder wenn ich keine Zeit habe. Das ist auch eine Geste, oder es ist eine Art von Comfort, die er mir da mitbringt.

Schämt euch nicht für
euer Essen!