Mời cả nhà ăn cơm!

Komm, setz dich mit uns an den Tisch!

Ich habe in Vietnam zwei jüngere Cousinen. Als wir zusammen essen waren, habe ich meiner Cousine erzählt, dass man in Deutschland nicht verschiedene Gerichte in die Mitte stellt und dann zusammen das Essen teilt. In Deutschland hat jeder seinen eigenen Teller und dann isst man sozusagen für sich. Meine Cousine hat das total irritiert. Sie meinte, dass das ja dann auch gar nicht so gesellig ist. Das fand ich ganz interessant, weil wenn wir in ein Restaurant in Vietnam gehen, dann bestellen wir wirklich viele verschiedene Sachen – also von bún und cơm bis zu rau und natürlich das Protein – und dann baut man sich das selbst zusammen. Dieses gesellige, zusammen Teilen und auch aufeinander achten – das ist mir dann in dem Gespräch einmal mehr aufgefallen – dass wir das in Deutschland nicht so gesellig haben. Natürlich kann es auch gesellig sein, wenn jeder einen eigenen Teller oder eine eigene Schüssel hat, aber das Grundprinzip des geselligen Essens ist in Vietnam immer da und in Deutschland nicht. Dieses Gespräch mit meiner Cousine war einfach lustig für mich, weil sie wirklich irritiert war und fast schon erschrocken geguckt hat, als ich ihr das erzählt habe.

As I grew older there were some things I didn’t know. I’d research online on how to make particular things and I still do. Unless it’s quite a tricky dish, I will ask my parents, but the way that they communicate is like: „This much ginger (showing me their thumb), like this much soy sauce or like this much fish sauce (making a pouring action for a few seconds), you just taste it and you know.“ It’s not very precise. So, when I have to do large quantities for catering, I use online recipes, then do a trial and then talk to my dad about it to make adjustments.

Schämt euch nicht für
euer Essen!