Mời cả nhà ăn cơm!
Komm, setz dich mit uns an den Tisch!
Ich erinnere mich in den 90ern, haben wir in Potsdam gelebt und damals gab es in Berlin das „Mekong“, wo wir einmal im Monat hingefahren sind. Meine Eltern haben sehr viel in Supermärkten eingekauft. In den 90ern gab es einfach nicht viel Geld sodass wir uns von Sachen, wo die roten Sticker drauf waren, ernährt haben. Das waren meistens Innereien, die cheap waren, sei es jetzt Niere, Leber, mề. Also alles, was nicht Hühnerbrust ist, sondern, was das weiße Publikum nicht so gegessen hat. Und ansonsten gab es nicht viel asiatische Lebensmittel. Und die waren auch sehr, sehr teuer.
Das hängt auch davon ab, wie man selbst Geschmack empfindet. Wenn du merkst: So schmeckt’s mir nicht, aber so wie ich’s jetzt mache, ist es besser – dann machst du’s eben so. Das Grundrezept bleibt gleich, aber man entwickelt es für sich selbst einfach ein bisschen weiter.
Wir haben uns bei DASHI von westlichem Essen in Asien inspirieren lassen, und unser Interieur ist geprägt von den Cha Chaan Tengs in Hongkong. Hongkong war ja sehr lange eine Kolonie der britischen Kolonialmacht. Und so ist das Essen da ja entstanden. Japan hatte sehr viele westliche Einflüsse und Japan hat dann wiederum Taiwan beeinflusst. Die Franzosen haben Vietnam besetzt und daraus entstand bánh mì. Also, da sind sehr viele Inspirationen, wie westliches Essen auch nach Asien gekommen ist. Das ist so Hauptinspirationsquelle für uns.