Mời cả nhà ăn cơm!
Komm, setz dich mit uns an den Tisch!
Wir waren ja bis 13, 14 in Vietnam – da nimmst du den typischen Geschmack von jedem Gericht auf. Du isst es immer wieder und weißt genau, wie es schmecken muss. Hier versuchst du dann, diesen Geschmack wieder hinzubekommen. Man lernt das von der Mama, später auch selbst. Und manchmal erinnerst du dich an einen bestimmten Geruch von früher, den du dann wiederfinden willst. Wie der Geruch von Sài Gòn in den Gassen. Und plötzlich gehst du in Paris durch eine Straße und es riecht genauso. So ist das auch mit dem Essen. Ich habe einen bestimmten Geschmack von hủ tiếu im Kopf – den kennst du einfach von früher. Die haben da irgendwas reingetan, keine Ahnung was, aber es war genau dieser Geschmack. Heute riechst du das oft gar nicht mehr, wenn du irgendwo bist. Aber in Paris, da gibt’s diesen Geruch noch. Und dein Gehirn erkennt ihn sofort wieder. Das passiert nur bei bestimmten Gerichten – die, die sich irgendwie festsetzen, die im Gedächtnis bleiben.
My father had a grocery store and imported fruits and vegetables from Vietnam with some people. So I had access to an abundance of these ingredients with which my family were able to create these dishes outside of Vietnam. Also, my great grandmother was an amazing gardener, and she grew a lot of ingredients on a small part of land really, really well.
Damals in den 90ern, so Imbissessen, das war immer “China-Pfanne”. Und das auch nicht mit einer respektvollen Konnotation, sondern eben „Wir gehen jetzt zu den, „Fidschies“, oder zu den „Schlitzies“ oder was auch immer, und holen wir uns eine China-Pfanne.“ Das ist so wie bei Döner auch, nicht immer mit Respekt verbunden.