Mời cả nhà ăn cơm!
Komm, setz dich mit uns an den Tisch!
Warum ich in die Gastro wollte, ist, um das auch persönlich zu verarbeiten. Zu sagen: „Ich schäme mich nicht mehr dafür und dass Gastronomie auch empowernd sein kann. Man kann Storytelling machen, man kann viel zurückholen und sagen: Den Boden zu schrubben, bis 2 Uhr morgens abzuwaschen, Kisten zu schleppen, auch die Eltern einfach mal in deiner eigenen Zelle nachzuempfinden, wie hart die eigentlich gearbeitet haben, um uns ein Studium im Ausland und zu ermöglichen, damit wir auch eine Zukunft haben. Das haben sie gemacht, weil sie uns lieben, aber sie haben das durch die Gastronomie gemacht.
Wir stehen als Gastronominnen oft im Vergleich zu weißen Unternehmern. Die beziehen ja sehr viel aus der Region. Das ist ein Privileg, zu sagen, hey, ich beziehe alles aus der Region und kann damit meine Wurst machen, meinen Sauerkraut – das können wir halt nicht. Das ist schon ein großes Privileg und beschäftigt uns schon. Wir würden auch gerne Produkte bio und regional beziehen, aber es geht einfach aufgrund unserer Historie nicht.
Das ist auch ein Tool für die Eltern, um durch das Essen zu kommunizieren. Wie gern die dich haben, wie sie sich um dich kümmern. Und es ist auch ein Kommunikationstool zwischen Eltern und jüngeren Generationen.