Mời cả nhà ăn cơm!
Komm, setz dich mit uns an den Tisch!
Meine Oma hat nicht plötzlich angefangen deutsche Gerichte zu kochen. Deshalb gibt es da vielleicht ein selbstverständlicheres Verhältnis zur Esskultur. Aber für mich hat das eine große Bedeutung, es ist emotional. Wenn ich sage, ich will dieses Kochbuch von meiner Mama und Oma haben und die Gerichte nachkochen, dann will ich, dass das nicht verloren geht. Das ist eher ein Diaspora-Ding.
Eine Mango oder Avocado ist damals nicht Gang und gäbe gewesen. Das heißt in den 90ern, hatte man schon sehr viele Cravings nach Hause. Und selbst wenn man es vermisst, hat man nicht die Ressourcen gehabt, einfach mal Kräuter zu kaufen. Das war schon schwierig. Was meine Eltern auch oft gemacht haben, ist am Waldrand gucken, was man so an Gemüse und auch Unkraut essen kann. Wir haben damals im Asylheim gelebt und dann eben im Wald geguckt, was man da so essen kann.
