Mời cả nhà ăn cơm!

Komm, setz dich mit uns an den Tisch!

Als ich festgestellt habe, dass sich die Gastronomieszene verändert, hat es mich natürlich auch interessiert: Was wird hier eigentlich gekocht, was serviert – und was scheint bei den deutschen Kund*innen anzukommen? Denn in der Gastronomie geht es ja vor allem darum, das zu servieren, was sich am meisten verkauft, wenn man Geld verdienen will und keine Sterneküche hat, sondern einfach ein Geschäft betreibt, um seinen Lebensunterhalt zu sichern. Es geht darum, das zu machen, was die Kund*innen am meisten wollen. Ich habe dann noch einmal genauer hingeschaut: Was verändern wir hier eigentlich an vietnamesischen Gerichten? Wie modifizieren wir sie, damit sie dem deutschen Geschmack entsprechen und wir möglichst viele Portionen verkaufen?

Du bist nicht allein. Wir sind nicht allein. Das ist Community.

Ich habe meine Hausaufgaben im Restaurant gemacht und da immer auch hinter der Theke, im Service oder in der Küche ausgeholfen. Oder wenn die Eltern nicht da sind, für die Schwester zu Hause gekocht. Also man musste relativ schnell erwachsen und selbstständig sein. Weil die Eltern mussten arbeiten und Geld verdienen.

Schämt euch nicht für
euer Essen!