Mời cả nhà ăn cơm!

Komm, setz dich mit uns an den Tisch!

Ich glaube, viel Wissen, was wir auch von unseren Eltern haben, viele Bräuche, viele kulturelle Codes, das nimmt man ja einfach so mit. Also gerade, wenn man aufwächst in der Kindheit, denkt man ja nicht: ‚Das ist jetzt ein Brauch’, sondern man weiß das einfach, man macht es eben mit. Und erst später kommt diese Reflexion, dass man das auch einordnen kann. Was bedeutet das eigentlich für mich? Was bedeutet das für meine Familie? Inwiefern hat das was mit Identität zu tun? Mein Wissen über vietnamesisches Essen ist daher sehr fluide – einfach mitgenommen von dem, was mein Papa gekocht hat, was Freunde gekocht haben oder später seine Freunde, wenn wir gemeinsam gegessen haben.

Also zu Hause mache ich einfach einen Mix und ehrlicherweise dem Alltag geschuldet, auch Sachen, die einfach gehen oder nach der Präferenz meiner Tochter. Und wenn sie gerne Nudeln mit Tomatensoße isst, koche ich das schon häufiger, als wenn ich zum Beispiel eine phở aufsetze. Aber die liebt sie auch.

Schämt euch nicht für
euer Essen!