Mời cả nhà ăn cơm!

Komm, setz dich mit uns an den Tisch!

Ich bin Vegetarierin gewesen, seitdem ich 13, 14 war und habe sehr schnell angefangen, selbst zu kochen, weil ich mir die Sachen, die ich essen wollte, einfach selber beibringen musste. Ich bin bei meinem Papa und auch in seinem Restaurant aufgewachsen. Das Essen im Restaurant selbst, das war chinesisches Essen, kein vietnamesisches. Das, was dann abends von der Belegschaft gekocht wurde, nachdem das Restaurant zu war, war vietnamesisches Family-Essen – da habe ich auch nicht so viel mitgegessen, weil das auch nicht vegetarisch war. Daher war das eigentlich sehr lange mein eigener Weg.

Ich bin damals oft mit meiner Mum und meinen Brüdern in den großen Asia-Markt in der nächsten Stadt gegangen und die hat uns Zeug schleppen lassen – unnormal. Das ist eine Erinnerung seit ich zehn bin, dass ich und meine Brüder – das ist es vielleicht, meine männliche Sozialisierung zum Essen – nicht mitkochen, aber alles tragen sollten. Allein die Basis mit 26 Kilo Säcken Jasminreis und dass das Auto immer voll war. Und in unserer Kleinstadt waren wir auch gut vernetzt mit anderen Vietnamesen. Es gab eine Frau, die einen sehr gut ausgestatteten Asialaden hatte. Der war extrem klein und es waren gefühlt drei Regale, aber die hatte eigentlich alles. Daher gab es dieses Zugangsproblem bei uns nicht.

My father had a grocery store and imported fruits and vegetables from Vietnam with some people. So I had access to an abundance of these ingredients with which my family were able to create these dishes outside of Vietnam. Also, my great grandmother was an amazing gardener, and she grew a lot of ingredients on a small part of land really, really well.

Schämt euch nicht für
euer Essen!