Mời cả nhà ăn cơm!

Komm, setz dich mit uns an den Tisch!

I think Vietnamese food means safety to me, but also pleasure. I take a lot of joy in not only eating Vietnamese food, but making it. It created a space where I could embrace a culture that I pushed away from me in public.

Wir haben mal Krabbensuppe gemacht und waren dafür vorher in Frankreich einkaufen. Das waren lebende Krabben, die wir gekocht haben und das haben mir andere Leute nie geglaubt. Ich erinnere mich sehr gut daran, wie meine Oma, die mit warmem Wasser abgewaschen hat, und die Krabben sich langsam wieder bewegt haben, weil sie vorher eingefroren waren. Dann kamen die in den Topf – sofort tot. Danach saß mein Opa mit ’nem Hammer da und hat die richtig zerhauen. Das war richtig krass.

Die erste Generation, also meinen Eltern oder auch meine Großeltern, die direkt aus Vietnam kamen, die wissen, wer sie sind. Die sagen nicht: ‚Ich muss ganz dringend meine vietnamesische Kultur erhalten’. Die wissen es, die kennen ja nichts anderes. Für sie war klar, dass sie Vietnamesen sind. Die haben uns immer gesagt, dass das einen großen Wert hat und wir uns früher oder später damit auseinandersetzen müssen. Das fand ich in meiner Jugend oft schwer, wenn meine Eltern sagten: ‚Ihr werdet hier nie komplett akzeptiert werden, also macht euch klar, wer ihr seid, und lebt damit’.

Schämt euch nicht für
euer Essen!