Mời cả nhà ăn cơm!
Komm, setz dich mit uns an den Tisch!
Als sich in den 90er Jahren viele Vietnamesen in Ostdeutschland selbstständig gemacht haben, gab es meist drei Wege: Blumenladen, Textilgeschäft oder Restaurant. Damals hat man aber nicht gesagt: ‚Ich eröffne ein vietnamesisches Restaurant mit phở und bún‘ – stattdessen hat man ‚chinesische Restaurants’ eröffnet, mit Ente süß-sauer, Frühlingsrollen und Pekingsuppe. Das hat sich sehr, sehr weit getragen – bis zum Anfang der 2000er. Mein Vater hat mir erzählt, dass es verschiedene Gründe dafür gab, warum sich China-Restaurants bis in die 2000er gehalten haben: Zum einen dachte man, dass die Deutschen vielleicht Peking-Ente und Frühlingsrollen eher kennen würden als die vietnamesischen Gerichte. Zum anderen ging es auch einfach um Verfügbarkeit der Zutaten: Koriander, die ganzen Kräuter und alles, was wir in der vietnamesischen Küche verwenden, war einfach nicht so leicht zugänglich. Also hat man den Weg gewählt, als Vietnamesen chinesische Restaurants aufzumachen. Dann kam in den 2000er Jahren der Sushi-Hype – zumindest in den Kleinstädten. Viele Vietnamesen haben angefangen, zusätzlich Sushi zu verkaufen. Erst später gab es eine breitere Akzeptanz und auch ein breiteres Interesse an vietnamesischen Gerichten, sodass Vietnamesen immer mehr Restaurants aufgemacht haben, wo auch vietnamesisches Essen verkauft wurde. Dadurch konnten immer mehr Restaurants wirklich vietnamesische Gerichte anbieten. Und es ist kein Zufall, dass es gerade in Ostdeutschland viele Restaurants, in denen es vietnamesisches Essen gibt und die von Vietnamesen geführt werden, trotzdem noch zusätzlich Sushi angeboten wird. Das ist wie ein Relikt dieser Entwicklung – ein zusätzlicher Weg, Geld zu verdienen. Also der Blick und die Akzeptanz haben sich auf jeden Fall verändert.
Du hast mitgeschnippelt und gesehen, wie die Mama das macht – was sie reinmacht, wie sie’s macht. Das hast du als Kind unbewusst mitbekommen und gespeichert. Mama oder die Amme haben gekocht, und du hast zugeschaut, ohne es bewusst zu merken. Jetzt, wenn du das Gericht kochst, denkst du automatisch: Das gehört rein. Das kommt einfach wieder, weil du als Kind zugeschaut hast.
I was really bad at cooking growing up. I was always trying. My mother taught me a lot when I was younger. And as I got older, me and my father had more time together, and he was the one who taught me a lot of techniques. Though, the basis of knowing how to balance food comes from both my parents. With my grandfather, who I’m very close to, we would hang out a lot and he taught me how to do certain things too. And depending on the dish, I would learn it from different elders.