Mời cả nhà ăn cơm!

Komm, setz dich mit uns an den Tisch!

Jeder zweite, dritte Gast fragt, was seid ihr? Sie kommen rein und fragen dann: „Was, seid ihr für eine Küche oder woher kommst du?“ Die müssen das schon in einer Schublade für sich im Kopf zuordnen können. Nach dem Motto: Ich betrete ein Laden, ein Restaurant, was kann ich jetzt erwarten? Und das ist dann für uns ein bisschen schwierig, weil wir unsere eigene Kategorie haben und wir das aufbrechen wollen.

Wir können nicht regional kochen, z.B. mit dem was Brandenburg zu bieten hat, weil wir uns dann entgegen unserer Identität und Geschichte bewegen würden. Und das macht dann unglücklich. Natürlich können wir jeden Tag Brot, Kartoffeln und Stulle essen, aber ich glaube da verlieren wir sehr viel von unserer Heritage und wenn man nicht sein Authentisches Ich leben kann, dann ist man sehr, sehr unglücklich. Es ist auch ein Privileg das auszuleben, der Mensch zu sein der man sein möchte und Essen ist ein großer Teil davon.

I believe my cooking is sort of a mix of my inherited cultures and what is accessible to me. So it might not always follow the traditional path, but sticks to those major flavors, and I mean, what is Vietnamese food for the diaspora? Can we make it whatever we want or is it only what people are eating now or have eaten in Vietnam?

Schämt euch nicht für
euer Essen!