Mời cả nhà ăn cơm!

Komm, setz dich mit uns an den Tisch!

Unsere Eltern, wenn die rausgehen, die können weder Zeitung – also jetzt mittlerweile die deutsche Sprache verstehen sie halbwegs – aber zu Anfangszeiten, wenn du rausgehst: Du kannst nicht ins Kino gehen, zum Kiosk, die Zeitung kannst du nicht lesen, die Menschen sehen anders aus, du kannst an der Theke kein Fleisch bestellen, gar nichts. Das Einzige, was du hast, ist vielleicht einmal im Monat zum Asiamarkt zu gehen und dann deine rau răm, rau mùi, Bambus und das alles zu kaufen. Das ist was dich am Leben hält und dir ein bisschen Glück gibt.

Wir müssen immer wieder Räume erschaffen, Wissen aneignen und uns austauschen – teilweise auch einfach nur für uns selbst, in der việt-deutschen Community. Dabei geht es einfach ums Fühlen, Sprechen und Austauschen – ohne dass wir Dinge nach außen hin erklären müssen. Ich finde es völlig in Ordnung, wenn man einfach nur Community-Events macht, bei denen es nicht darum geht, jemandem etwas beizubringen, der von null Ahnung hat, sondern wo es einfach ums Fühlen, Erleben und um Connection geht.

A lot of elders aren’t really able to communicate feelings in the same way as maybe the second generation, Western born Vietnamese people, are able to communicate. A lot of care and love is done through food, rather than direct communication.

Schämt euch nicht für
euer Essen!